Geschichte des Hauses

Dr. Ernst Schlee, der als Pionier des neusprachlichen Unterrichts in Preußen das Abitur ohne Griechisch und Latein durchsetzte, war Leiter des damaligen städtischen Reformreal-Gymnasiums in der preußischen Industriestadt Altona und ist Namensgeber des Schullandheims.

Im Jahre 1925 erwarben Eltern und Lehrer der Schule das Gasthaus  „Föhrer Hof“ in Nieblum, heute Mittelteil und Ostflügel des Hauses Föhr, um im Sommerhalbjahr bis zu 60 Schülern einen mehrwöchigen Aufenthalt mit vollem Unterricht in der frischen Nordseeluft zu ermöglichen.

Die Schule erhielt 1934 anlässlich des 100. Geburtstages ihres Gründers Ernst Schlee den Namen Schlee-Reformschule, später Ernst-Schlee-Gymnasium (bis zu ihrer Schließung im Jahre 1997).

Im Laufe der Jahre ermöglichte es das große Engagement von Eltern, Lehrern und Schülern das Heim auszubauen, zu vergrößern und durch regelmäßige Investitionen zu dem zu machen, was es heute ist: Ein modernes, auch gehobenen Anforderungen entsprechendes Schullandheim.

Die Trägerschaft des Heims übernahm das Gymnasium Othmarschen in Hamburg. Der Name Ernst-Schlee-Schullandheim erinnert weiterhin an die Gründerschule.

Die folgenden Fotos stammen aus der Zeit 1953 bis 1956. Autor: Peter Weber

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